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Hier die an uns gerichteten Fragen. Alle Anfragen werden nach besten Wissen und Gewissen beantwortet. Eine Haftung für die Richtigkeit können wir jedoch nicht übernehmen. 

Aufwandsspende

Liebes Team,
ich habe eine Frage:
wir sind als Familie Neu-Mitglied eines Sportvereins. Nun ist es wohl möglich "Aufwendungen für den Verein insbesondere Fahrtkosten" aufzulisten, dem Verein als Spende bis zum Jahresende zu überweisen. Man bekommt das Geld aber zurücküberwiesen und eine Spendenquittung für das Finanzamt.

Sind Fahrtkosten nur eigene Fahrtkosten (Kindertransportkosten) zu Turnieren oder auch Fahrten zum Training?
Was für Aufwendungen könnte man zusätzlich zu Fahrtkosten geltend machen?
Was ist mit Kosten von Busreisen für die Kinder zu Turnieren (Keine getrennte Ausweisung von Fahrtkosten und Unterkunftskosten erfolgt)
Was ist mit Kosten von Ferientrainingslager vom Verein organisiert?
Wo finde ich ggf. Angaben, ohne dass ich mir dafür einen Steuerberater nehmen muss??  Mit vielem Dank für ihre Hilfe! K. D.


Sehr geehrter Herr D.,
es gibt den Begriff der so genannten Aufwandsspende für den Fall, das der Berechtigte auf den Ersatz seiner Aufwendungen verzichtet und als Gegenleistung eine Zuwendungsbestätigung erhält. Erforderliche ist, dass die Aufwendungen zur Erfüllung der satzungsmäßigen Zwecke erforderlich sind. Und sie müssen in Höhe und Zweck nachvollziehbar sein. Dies ist in die Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) aufzunehmen. Da dies Verfahren sehr aufwendig und mit steuerlichen Risiken verbunden ist, gehen viele Vereine den anderen Weg und erstatten zunächst Aufwendungen. Welche da im Einzelnen sind, sollte im Verein festgelegt sein, z.B. in einer Finanzordnung. Die vom Verein erstatteten Beträge spendet der Empfänger am Jahresende zurück, so dass der Verein keinen Liquiditätsverlust hat, der Spender zumindest den steuerlichen Vorteil.

Wir empfehlen: Meine Rechte als Vereinsmitglied ISBN 978-1549695070 , erhältlich für 9,90  Euro im Buchhandel oder in unserem http://www.Vereinsbuchladen.de. Dort auch erhältlich als PDF Datei zum Download für 4,99 €.

Rücknahme einer Austrittserklärung

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Auskunft
über folgende Situation: Der Vorstandsvorsitzende erklärt wegen unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten mit dem Stellvertreter am 30. Mai seinen sofortigen Rücktritt und den Austritt aus dem Verein zum 31.12. Da durch das Verhalten des Stellvertreters zwei weitere Mitglieder den Verein inzwischen verlassen haben, und der Verein in seinem Bestand gefährdet erscheint, nimmt der Ex-Vorsitzende mit Unterstützung der
übrigen Mitglieder im November seinen Vereinsaustritt zurück. Der Restvorstand blieb im Hinblick der notwendigen Neuwahl des Vorsitzenden untätig. Sie soll nunmehr in einem Monat durchgeführt werden.
Frage
1.Wird durch die Rücknahme der Austrittserklärung die Mitgliedschaft fortgesetzt oder ist ein Antrag auf neue Mitgliedschaft notwendig?
2. Wie ist die Rechtsstellung des Ex-Vorsitzenden, er ist immer noch im Vereinsregister eingetragen. Hat er z. B. noch das Recht, in der Mitgliederversammlung über das Vereinsgeschehen in zu berichten?
Für eine kurze Stellungnahme bin ich dankbar.
Mit freundlichem Gruß G. C.

Sehr geehrter Herr C.,
Ein Rücktritt vom Rücktritt ist nicht möglich, die Position des 1. Vorsitzenden ist nur durch Neuwahlen wieder zu besetzen. Beschlüsse, die der Vorstand in der falschen Besetzung fasst, sind u.E. nichtig. Ob der Vereinsaustritt schon wirksam war, ergibt sich aus der Satzung. Ist der Austritt nur zum Ende eines Jahres möglich, gilt die Mitgliedschaft bis zu diesem Termin. Eine Rücknahme des Austritts ist u.E. nicht möglich, auch hier wäre die Mitgliedschaft neu zu beantragen. Die Eintragung ins Vereinsregister hat nur Außenwirkung. Dies bedeutet aber immerhin, dass der Verein durch die dort aufgeführten Vorstände noch rechtswirksam verpflichtet werden  kann. Wir empfehlen: Der ehrenamtliche Vereinsvorstand , ISBN 978-3-945202-01-2, erhältlich für 9,95 € im Buchhandel oder in unserem
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Mitglieder automatisch ausschließen

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf unserer letzten Mitgliederversammlung stellte sich die Frage, in wie weit ein Automatismus beim Ausschluss von Mitgliedern in der Satzung festgeschrieben werden kann. Kann man bei genauer Definition der Umstände einen Ausschluss festschreiben (dem dann evtl. noch die Anrufung eines Schiedsgerichts offen steht) oder wenigstens den Ausschluss dieses Mitglieds automatisch auf die Agenda zur Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung setzen? Gibt das Probleme mit den Regelungen des BGB bzw. welche rechtlichen Handhabungen hätte ein derart ausgeschlossenes Mitglied? Mit freundlichen Grüßen, F. F.


Sehr geehrter Herr F.,
es ist n.u.A. möglich, die Satzung so zu formulieren, dass Mitgliederrechte nur bestehen, wenn (z.B.) die Beiträge ordnungsgemäß entrichtet wurden und das nach (z.B.) der zweiten Mahnung der Ausschluss aus dem Verein gegeben ist. Wir empfehlen: Die Mitgliederversammlung im Verein , ISBN 978-3945202388 erhältlich für 8,90  Euro im Buchhandel oder in unserem
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Versicherungen

Hallo guten Tag

Wir sind ein Country und Western Club mit ca. 75 Aktiv und Passivmitgliedern

unsere Frage :wir haben  jährlich 2 öffentliche Veranstaltungen und ca. 18 vereinsinterne Treffen (Versammlung, Wanderung usw.)braucht der Verein eine Haftpflichtversicherung und welche Versicherung können sie uns empfehlen .mfg 1 Vorstand D. Ph.
Sehr geehrter Herr Ph.,
die Notwendigkeit von Versicherungen hängt individuell von der Situation des Vereins ab, auch, ob z,B. über einen übergeordneten Verband bereits Versicherungen bestehen. Grundsätzlich sind Haftpflicht- und Rechtschutzversicherungen unerlässlich. Mehr Infos gibt es unter Buhl.de

Aus Verein Mobben

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hätte eine kurze Frage zum Vereinsrecht: Ich soll nach einer langen Mobbing-Phase aus einem Verein ausgeschlossen werden. Wer kann so einen Ausschluss beschließen? Auf welchem Wege kann so ein Ausschluss geschehen? Wie kann ich mich wehren? Momentan sieht es so aus, dass mein Verein den Ausschluss allein über den Vorstand regeln will (ein Klüngel). Geht das oder ist eine Mitgliederversammlung vonnöten?
Beste Grüße K. K.
Sehr geehrte Frau K.,
wie ein Mitglied aus einem Verein ausgeschlossen werden kann, steht in dessen Satzung. I.d.R. ist dies die Mitgliederversammlung. Auf jeden Fall müssen Sie vor einem Beschluss Gelegenheit zur Stellungnahme haben.

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Verpflegung durch Verein

Sehr geehrte Damen und Herren,
in unserem Verein wird ca. 2x jährlich ein satzungsgemäßes Treffen aller Trainer und Übungsleiter zum Zwecke sportlicher Planung und Koordination abgehalten. Üblicherweise findet dies in unserem Stammlokal statt. Der Vorstand denkt darüber nach, die Verpflegung während der Sitzung im üblichen Rahmen durch den Verein zu übernehmen. Ist dies vereinsrechtlich bzw. bzgl. der Gemeinnützigkeit i.O.? Gibt es so etwas wie Spesenabrechnung? Was ist, wenn der Vorstand mit einem Geschäftsführer eines unserer Partner (für die wir ab und an Sport-Kurse geben) eine Besprechung macht ( Geschäftsessen ) Vielen Dank für die Antwort H.K.

Sehr geehrter Herr K.,
wir halten die von Ihnen geschilderten Maßnahmen für vertretbar. Beachten Sie die steuerlichen Grenzen. Bei Aufmerksamkeiten an Vereinsmitglieder wird zwischen zwei Anlässen unterschieden. Geschieht die Zuwendung aus einem persönlichen Grund wie Geburtstag, Hochzeit oder Jubiläum, darf eine einzelne Zuwendung bis zu 60 Euro kosten (bisher 40 Euro). In begründeten Einzelfällen darf diese Summe auch überschritten werden. Handelt es sich um Zuwendungen für ein besonderes Vereinsereignis wie die Weihnachtsfeier oder einen Ausflug, darf der Verein 60 Euro pro Mitglied im Jahr ausgeben (bisher 40 Euro).

 

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